Ein 19-jähriger Mann stiehlt einen Verkehrsleitkegel, fährt betrunken Fahrrad und leistet Widerstand gegen Polizeibeamte.
Kreuzau: Diebstahl und Widerstand nach Alkoholfahrt

Düren (ost)
Am Donnerstagabend (30.07.2026) hat ein junger Mann im Alter von 19 Jahren aus Kreuzau einen Verkehrsleitkegel gestohlen und ist dann mit seinem Fahrrad davongefahren. Die alarmierten Polizeibeamten der Wache Düren stellten fest, dass der Mann stark betrunken war. Während der weiteren Maßnahmen leistete er den Beamten Widerstand.
Um 22:30 Uhr meldeten Zeugen der Leitstelle eine männliche Person auf der Zülpicher Straße, die sich verdächtig an einer Baustelle zu schaffen machte. Polizisten der Wache Düren trafen kurz darauf den 19-jährigen Mann aus Kreuzau auf der Dechant-Bohnekamp-Straße an, als er mit seinem Fahrrad vom Zülpicher Straße kommend auf dem Gehweg unterwegs war. Der 19-Jährige fuhr unsicher und aus seinem Rucksack ragte deutlich sichtbar ein Verkehrsleitkegel. Er reagierte nur langsam auf Ansprache.
Im Gespräch mit dem Kreuzauer bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch in seiner Atemluft. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Daher wurde dem 19-Jährigen mitgeteilt, dass ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen würde. Auf dem Weg zum Streifenwagen riss er sich gewaltsam von den Beamten los und versuchte zu fliehen. Nach einer kurzen Verfolgung konnte er schließlich festgenommen und fixiert werden. Dabei leistete er erneut körperlichen Widerstand gegen die Beamten. Die Polizisten brachten ihn schließlich gewaltsam zur Polizeiwache Düren.
Der 19-Jährige verletzte sich leicht bei der körperlichen Auseinandersetzung. Ein diensthabender Arzt versorgte ihn medizinisch auf der Polizeiwache. Anschließend wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Eine Polizeibeamtin wurde ebenfalls leicht verletzt, benötigte jedoch keine medizinische Versorgung.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Kreuzauer bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Diebstahl, Trunkenheit am Steuer und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 62.400 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 62.036 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 5.320 im Jahr 2022 auf 5.538 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 4.431 auf 4.516. Davon waren 4.156 männliche Verdächtige und 360 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.706 im Jahr 2022 auf 1.936 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Fahrraddiebstählen im Jahr 2023 insgesamt 62.036 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 62.400 | 62.036 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 5.320 | 5.538 |
| Anzahl der Verdächtigen | 4.431 | 4.516 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.108 | 4.156 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 323 | 360 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.706 | 1.936 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023 gestiegen ist, bleibt die Gesamtzahl der Verdächtigen mit 57.879 im Vergleich zu den 56.367 Verdächtigen im Jahr 2022 hoch. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts wurden 55.296 Unfälle registriert (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








