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Kreuzau: Flucht nach versuchtem Raub

Ein unbekannter Tatverdächtiger versuchte einen Taxifahrgast zu berauben und flüchtete fußläufig vom Tatort. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Kreuzau (ost)

Ein bis dato unbekannter Verdächtiger versuchte erfolglos, einen zurückkehrenden Taxifahrer in der alten Malzfabrik in der Nacht zum Sonntag (07.06.2026) zu überfallen. Er entkam zu Fuß vom Tatort. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Früh am Sonntagmorgen um 01:30 Uhr drang ein bisher unbekannter männlicher Täter widerrechtlich in den Fahrgastraum eines Taxis ein, in dem sich der Geschädigte, ein 71-jähriger Mann aus Kreuzau, auf dem Heimweg befand. Das Taxi fuhr auf der Straße „Zur Alten Malzfabrik“, als der Verdächtige plötzlich die Tür zum Fahrgastraum öffnete, den Geschädigten angriff und versuchte, ihm eine goldene Halskette zu stehlen. Sein Vorhaben scheiterte, da sich der Geschädigte zur Wehr setzte. Schließlich ließ der Täter von ihm ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Friedenau. Der Geschädigte beschreibt den Verdächtigen als männlich, etwa 25-30 Jahre alt, ca. 185cm groß, schlank und dunkel gekleidet mit Kapuze. Der Geschädigte blieb unverletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Informationen über die Tat oder die Täter haben oder verdächtige Umstände in der Nähe des Tatortes beobachtet haben, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103 an, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 8213 männliche Verdächtige und 890 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 auf 4163. Nordrhein-Westfalen war damit die Region mit den meisten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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