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Kreuztal: 45 Kilometer lange Ölspur durch LKW verursacht

Eine lange Öl- oder Dieselspur zieht sich von Wittgenstein nach Kreuztal. Reinigungsarbeiten sind noch im Gange, Vorsicht vor „Glättegefahr“.

Foto: unsplash

Bad Berleburg – Kreuztal-Krombach (ost)

Heute Morgen (Dienstag, 09. Juni) wurde der Siegener Polizei eine lange Öl- oder Dieselspur gemeldet, die sich von Wittgenstein nach Kreuztal erstrecken sollte.

Nach ersten Informationen soll die Dieselspur von Bad Berleburg – Hemschlar (B 480) ausgegangen sein und über die B 62 Erndtebrück nach Lützel geführt haben. Von dort aus sollte sie über die B 508 Hilchenbach, Kreuztal und dann Richtung Krombach weitergehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt war der Verursacher noch nicht bekannt.

Um 06:45 Uhr gab es einen gestürzten Motorradfahrer zwischen Ferndorf und Kredenbach. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die vermeintliche Dieselspur für den Sturz verantwortlich war.

Die Straßenmeistereien wurden umgehend von der Polizei informiert und haben die betroffenen Strecken auf die vermeintliche Dieselspur überprüft.

Inzwischen konnte das verursachende Fahrzeug ermittelt werden. Es handelt sich um einen LKW, der in Bad Berleburg steht.

Das Fahrzeug hatte einen unbemerkten technischen Defekt und verlor Hydrauliköl. Die Strecke von Kreuztal nach Krombach bis Bad Berleburg-Wemlighausen (ca. 45 km) ist betroffen.

Es handelt sich nicht um eine kontinuierliche Spur, sondern es kam immer wieder zu örtlichen Ölaustritten. Besonders in Verbindung mit Feuchtigkeit (Regen) kann es zu erhöhter Glätte kommen.

Straßen.NRW mit den Standorten in Erndtebrück und Eichen hat die weiteren Maßnahmen übernommen. Die Reinigungsarbeiten sind noch im Gange und werden noch einige Stunden dauern.

Dem LKW wurde die Weiterfahrt bis zur endgültigen Reparatur untersagt. Der Halter oder dessen Versicherung müssen mit entsprechenden zivilrechtlichen Forderungen rechnen.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich um vorsichtige Fahrweise. Aufgrund der Reinigungsarbeiten kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Bezüglich der Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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