Ein 46-jähriger Zweiradfahrer verletzte sich bei einem Verkehrsunfall, bei dem widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang vorliegen.
Kreuztal: Alkoholisierter E-Bike-Fahrer verletzt

Kreuztal-Ferndorf (ost)
Am heutigen Donnerstagmorgen (11. März) ereignete sich an der Kreuzung ein Verkehrsunfall zwischen einem Mitsubishi Pajero und einem Pedelecfahrer. Der 46-jährige Radfahrer verletzte sich bei seinem Sturz. Aktuell gibt es widersprüchliche Angaben zum genauen Unfallhergang.
Um 06:10 Uhr fuhr der 63-jährige Fahrer des Mitsubishi auf der Marburger Straße in Richtung Hilchenbach. An der Kreuzung „Aherhammer“ wollte er nach rechts in die Straße „Aherhammer“ abbiegen. Der 46-jährige Mann mit seinem Pedelec kam ihm entgegen, fuhr aus Sicht des 63-Jährigen linksseitig auf dem Bürgersteig. Auch der 46-Jährige wollte, aus seiner Perspektive nach links, in die Straße „Aherhammer“ abbiegen.
Bei der polizeilichen Unfallaufnahme gab es unterschiedliche Aussagen der Beteiligten. Der Mitsubishi-Fahrer gab an, den Radfahrer spät gesehen zu haben und dann eine Notbremsung gemacht zu haben. Seiner Meinung nach kam es jedoch nicht zu einer Kollision. Der Radfahrer stürzte jedoch bei seinem eigenen Bremsmanöver. Der 46-jährige Radfahrer behauptete hingegen, mit dem Auto zusammengestoßen zu sein und deshalb gestürzt zu sein.
Die Polizisten konnten keine Anzeichen einer Kollision an den beiden Fahrzeugen feststellen. Sie bemerkten jedoch Alkoholgeruch in der Atemluft des Radfahrers. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der leicht verletzte Radfahrer musste die Polizisten zur Wache begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Das Verkehrskommissariat in Kreuztal hat die Untersuchungen aufgenommen. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02732 / 909 -0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








