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Kreuztal: Erneut Wasserschaden nach Einbruch in Kita

Unbekannte verursachten hohen Sachschaden in Kindertagesstätte. Täter drehten Wasserhähne auf und nahmen Elektrogeräte mit.

Foto: Depositphotos

Kreuztal (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag (02. Juni) gab es einen Einbruch in einer Kindertagesstätte in Kreuztal. Wie bereits bei einem Einbruch in die Gaststätte am Kindelsbergturm, wurde ein hoher Sachschaden verursacht.

Um 20:30 Uhr am Montagabend verließ eine Reinigungskraft den Kindergarten. Am nächsten Morgen um 06:55 Uhr entdeckte eine Mitarbeiterin des Kindergartens die besonders perfide Tat. Als sie die Türen des Gebäudes öffnete, strömte ihr bereits Wasser entgegen. Unbekannte waren gewaltsam in den Kindergarten eingedrungen, drehten mehrere Wasserhähne auf und verstopften die Abflüsse. Zudem durchsuchten sie die Schränke in mehreren Räumen und nahmen mehrere Elektrogeräte (Laptop) mit.

Ob die Täter noch mehr gestohlen haben, ist derzeit ebenso unklar wie die Höhe des verursachten Schadens.

Bereits beim Einbruch in die Gaststätte am Wochenende auf dem Kindelsberg in Kreuztal hatten die Täter die Räumlichkeiten unter Wasser gesetzt. Ob es sich um die gleichen Täter handelt oder um Nachahmer, wird nun von der Polizei untersucht.

Ein der gestohlenen Laptops wurde nach aktuellem Kenntnisstand am Dienstagmittag in der Zitzenbachstraße gefunden. Die Kriminalpolizei in Kreuztal bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02732/909-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23.528 auf 27.061 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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