Verkehrsdienst zieht Gespann mit über 35% Überladung und sicherheitsrelevanten Mängeln aus dem Verkehr. Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis.
Kreuztal: Überladenes und verkehrsunsicheres Gespann gestoppt

Kreuztal (ost)
Am Abend des Montags (23. Februar) bemerkte eine Polizeistreife des Verkehrsdienstes in der Umgebung der Hagener Straße ein Gespann, das einen abgemeldeten PKW auf einem Anhänger transportierte. Offensichtlich war der Anhänger überladen, daher entschieden die Beamten, das Gespann anzuhalten. Die Kontrolle deckte daraufhin zahlreiche Verstöße auf.
Der Anhänger war tatsächlich um mehr als 35% überladen, wie eine Wägung zeigte. Außerdem wies der Anhänger erhebliche sicherheitsrelevante Mängel auf, wie zahlreiche abgerissene Radmuttern, einen platten Reifen und Risse im Anhängerrahmen. Hinzu kam ein verbogenes Bremsgestänge, wodurch die Bremsen nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten.
Die Mängel waren so schwerwiegend, dass eine sichere Fahrt zur Prüfstelle nicht möglich war. Daher musste der Anhänger von einem Abschleppunternehmen abtransportiert und zum TÜV gebracht werden.
Die Überprüfung vor Ort bestätigte die Einschätzung der Polizei und der Anhänger wurde aus dem Verkehr gezogen.
Zusätzlich stellte die Kontrolle des 37-jährigen Fahrers fest, dass dieser keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Der Fahrer erwartet neben der Strafanzeige wegen des fehlenden Führerscheins mehrere Bußgeldanzeigen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








