Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden. Die Kreispolizeibehörde Mettmann lädt zu einem Bürgerinformationsabend ein.
Kriminalprävention vor Ort: Bürgerabend zum Thema Einbruchschutz

Ratingen (ost)
Wenn die Tage kürzer werden, steigt traditionell das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden: Profis nutzen die Dunkelheit, um unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen und schnell Beute zu machen.
Ein erfolgreicher Einbruch bedeutet nicht nur den Verlust von Wertgegenständen, Bargeld, Schmuck oder Familienerbstücken für die Opfer – es geht auch um das Gefühl, nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden zu sein.
Die Polizei des Kreises Mettmann hat das Problem erkannt und möchte Einbrüchen einen Riegel vorschieben. Deshalb lädt sie zu einem Bürgerinformationsabend über Einbruchschutz ein. Auch Vertreter der Presse sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.
Bürgerabend zum Thema Einbruchschutz
Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2026
Ort: Foyer des Medienzentrums der Stadtbibliothek Mitte
Adresse: Peter-Brüning-Platz 3, 40878 Ratingen
Beginn: 18 Uhr
Anwesend sein werden Landrätin Dr. Bettina Warnecke, Holger Schepanski (Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Mettmann) und der Ratinger Wachleiter Frank Bauernfeind, die Details zur aktuellen Einbruchsentwicklung präsentieren werden. Anschließend wird der technische Fachberater des Kriminalkommissariats Kriminalprävention / Opferschutz Lars Hannappel in einem Vortrag über technischen Einbruchschutz viele nützliche Tipps zur Sicherung der eigenen vier Wände geben.
Nach dem Vortrag stehen alle Experten für Fragen zur Verfügung.
Eine Anmeldung zum Bürgerabend ist nicht erforderlich – der Eintritt ist frei. Die Kreispolizeibehörde Mettmann freut sich auf zahlreiche Besucher.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt







