Ein unbekannter Täter brach in ein Haus in Euskirchen-Kuchenheim ein. Der Fall wird in „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ behandelt.
Kuchenheim: Öffentlichkeitsfahndung nach Einbruch in Einfamilienhaus

Euskirchen-Kuchenheim (ost)
Am Donnerstag, dem 14. März 2024, ereignete sich gegen 16.50 Uhr ein Einbruch in ein Haus in Kuchenheim, einem Ortsteil von Euskirchen.
Nach bisherigen Informationen kletterte ein unbekannter Täter über ein Gartentor und gelangte so in den Garten des Hauses. Zu diesem Zeitpunkt war der Sohn der Hausbesitzer alleine zu Hause. Durch Geräusche wurde der Junge auf den Eindringling aufmerksam. Als er den fremden Mann im Haus sah, verließ er das Gebäude und versteckte sich im Garten.
Der Unbekannte hatte zuvor eine Fensterscheibe eingeschlagen und sich so Zutritt zum Haus verschafft. Danach durchsuchte er mehrere Zimmer und Schubladen nach Wertgegenständen. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.
Bei dem Einbruch wurde eine Münzsammlung gestohlen.
Die Beschreibung des Unbekannten lautet wie folgt:
Am Abend des kommenden Mittwochs, dem 18. März, wird der Fall um 20.15 Uhr in der Sendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ präsentiert. Die Kriminalpolizei Euskirchen und die Staatsanwaltschaft Bonn hoffen durch die Ausstrahlung der ZDF-Produktion auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.
Während und nach der Ausstrahlung ist ein Hinweistelefon unter der Nummer 02251 799-888 erreichbar. Hinweise können auch per E-Mail an poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de oder an jede Polizeidienststelle übermittelt werden.
Das Phantombild ist hier zu finden:
https://polizei.nrw/fahndung/198068
Die Originalmeldung befindet sich hier: https://euskirchen.polizei.nrw/presse/einbruch-in-einfamilienhaus-80
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 445 konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








