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Kürten: Motorradfahrer schwer verletzt bei Alleinunfall

Ein 59-jähriger Overather verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Zweirad und verletzte sich schwer. Rettungskräfte gaben an, dass er keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten hat.

Foto: Depositphotos

Kürten (ost)

Am Sonntagnachmittag wurden Beamte der Polizeiwache Burscheid zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Bergstraße / Kölner Straße gerufen. Ein Motorradfahrer war in einen Unfall verwickelt und könnte schwer verletzt worden sein.

Nach ersten Informationen fuhr ein 59-jähriger Overather kurz vor 16:00 Uhr die Bergstraße in Richtung Kölner Straße. In einer Rechtskurve kurz vor der Einmündung Kölner Straße verlor er aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Motorrad, verunglückte und rief dann selbst den Notruf.

Sanitäter teilten den Beamten mit, dass der Overather bei seinem Sturz schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte. Zudem wurde den Beamten mitgeteilt, dass sich zum Zeitpunkt des Eintreffens des Rettungswagens noch ein Zeuge am Unfallort befand. Dieser Zeuge gab an, dass der 59-Jährige sich bei dem Unfall mehrmals überschlagen hatte. Als die Unfallaufnahme durchgeführt wurde, war der Zeuge jedoch nicht mehr anwesend.

Nach der Erstversorgung wurde der Motorradfahrer zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Am Motorrad entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Die Polizei bittet den bisher unbekannten Zeugen, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Verkehrskommissariat in Burscheid zu wenden. (ch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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