Drei Unfälle mit Fahrradbeteiligung bei Triathlon in Kutenhausen, Radfahrer leicht verletzt.
Kutenhausen: Verkehrsunfälle bei Sportveranstaltung in Minden

Minden (ost)
(FW) Am Samstag gab es im Rahmen des Triathlons in Kutenhausen drei Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung. Bei allen drei Unfällen wurden die beteiligten Radfahrerinnen und Radfahrer leicht verletzt.
Eine 58-jährige Radfahrerin aus Schloß-Holte-Stukenbrock fuhr gegen 14:30 Uhr während des Rennens auf der Kutenhauser Dorfstraße. Ersten Informationen zufolge zog ein Kind einen Bollerwagen auf die Fahrbahn, wodurch die Frau stürzte. Dabei kam ihr Fahrrad gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Seat und verursachte Schäden. Aufgrund des laufenden Rennens setzte die Radfahrerin ihre Fahrt zunächst fort und kehrte kurz darauf zum Unfallort zurück. Die Frau wurde leicht verletzt, musste aber nicht vor Ort behandelt werden.
Um 15:00 Uhr kam es an der Kreuzung Kutenhauser Dorfstraße und “Zum Diek” zu einer Kollision zwischen einem Radfahrer und einem freilaufenden Hund. Der 52-jährige Mann aus Bielefeld war mit seinem Rennrad im Rahmen des Triathlons unterwegs, als der Hund plötzlich auf die Fahrbahn lief. Der Radfahrer stürzte über den Lenker und wurde leicht verletzt mit einem Rettungswagen ins JWK gebracht. Auch der Hund verletzte sich an einer Pfote.
Um 15:48 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Nordholzer Straße Ecke Buschweg ein weiterer Verkehrsunfall. Eine 35-jährige Autofahrerin aus Minden wollte von der Nordholzer Straße kommend den Buschweg überqueren. Gleichzeitig fuhr eine 19-jährige Teilnehmerin aus Lippetal mit ihrem Fahrrad auf der Nordholzer Straße. Dabei kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem Zweirad, wodurch die Radfahrerin stürzte. Sie wurde vom RTW behandelt und anschließend ins Johannes Wesling Klinikum gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die Schwerverletzten bei 11.172 und die Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








