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Ladbergen: Schwerer Unfall auf der A1 bei Greven

Autofahrer stirbt an Unfallstelle – Polizei sucht Zeugen. Ein 83-Jähriger verstarb nach Auffahrunfall, während der Verursacher die Polizei informierte und die Insassen betreut wurden.

Foto: Depositphotos

Münster / Greven (ost)

Ein älterer Mann im Alter von 83 Jahren kam bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagnachmittag (02.05., 15:27 Uhr) auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Flughafen Münster/Osnabrück und Ladbergen ums Leben.

Laut ersten Informationen fuhr der 83-jährige Fahrer eines Alfa Romeo auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Bremen. Ein 61-jähriger Fahrer mit seiner 53-jährigen Beifahrerin in einem Range Rover näherte sich von hinten. Nach den bisherigen Untersuchungen fuhr der 61-jährige Osnabrücker auf das Heck des 83-jährigen Alfa Romeo-Fahrers auf. Der 83-Jährige kam daraufhin von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam in der Böschung zum Stillstand. Der 83-jährige Autofahrer aus Hamburg verstarb noch am Unfallort.

Der 61-Jährige setzte zunächst seine Fahrt fort, fuhr dann aber zu einem nahegelegenen Rastplatz und informierte die Polizei. Rettungskräfte kümmerten sich um die beiden leicht verletzten Insassen.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund hat die Spuren am Unfallort zur Rekonstruktion des Unfallhergangs gesichert. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden von den Einsatzkräften sichergestellt.

Die Fahrbahn in Richtung Bremen bleibt für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung voraussichtlich bis etwa 22 Uhr gesperrt.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Personen, die Informationen zum Unfallgeschehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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