Ein Mann griff Mitarbeiter nach Diebstahl an, wurde festgenommen und mit diversen Waffen sowie Betäubungsmitteln erwischt.
Ladendiebstahl in Mönchengladbach endet in Untersuchungshaft

Mönchengladbach (ost)
Am Nachmittag des 2. September wurde die Polizei Mönchengladbach zu einem Discounter an der Wickrather Straße gerufen, weil ein Mann nach einem Ladendiebstahl Mitarbeiter attackiert und randaliert haben soll.
Gemäß den bisherigen Informationen durchstreifte der Verdächtige zuvor die Gänge des Discounters und steckte verschiedene Waren in ein mitgeführtes Bettlaken. Anschließend passierte er den Kassenbereich, ohne zu bezahlen. Ein Mitarbeiter konnte den Mann in der Ausgangsschleuse stoppen und auf den vermeintlichen Diebstahl ansprechen.
Daraufhin versuchte der Verdächtige laut bisherigen Erkenntnissen, den Kassierer zu attackieren und dann mit der Beute zu fliehen. Nur mit Hilfe eines Kunden gelang es, den Mann von einem weiteren Angriff abzuhalten und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Die Polizeibeamten stellten Diebesgut im Wert eines dreistelligen Eurobetrags sicher. Bei der Durchsuchung seiner Bauchtasche fanden sie außerdem ein Messer, einen Teleskopschlagstock, einen Hammer und Betäubungsmittel.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Am Donnerstag, dem 3. September, wurde der 38-Jährige einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen und des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während 2023 die Zahlen auf 51.099 männlich und 6.780 weiblich stiegen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen in Deutschland, insgesamt 73.917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








