Radfahrer schwer verletzt, Rettungshubschrauber im Einsatz. Unfallursache: Betäubungsmittel im Spiel.
Laggenbeck: Verkehrsunfall in Ibbenbüren

Ibbenbüren (ost)
Am Montag (04.05) gab es um 22.30 Uhr einen Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person an der Kreuzung Dörnebrink / Wilhelmstraße.
Ersten Informationen zufolge fuhr ein 21-jähriger Mann aus Ibbenbüren mit seinem Fahrrad auf der Wilhelmstraße in Richtung Laggenbeck. Auf dem Gepäckträger des Fahrrads saß ein 19-jähriger Mann aus Ibbenbüren. Gleichzeitig fuhr ein 24-jähriger Ibbenbürener mit seinem weißen Seat Leon auf der Dörnebrinkstraße in Richtung Laggenbecker Straße.
Der Radfahrer versuchte im Kreuzungsbereich zu bremsen, jedoch ohne Erfolg. Daraufhin sprang der Mitfahrer vom Gepäckträger. Es kam dann zur Kollision zwischen dem Fahrrad und dem Auto.
Bei dem Zusammenstoß wurde der Radfahrer schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Mitfahrer und der Autofahrer blieben unverletzt. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Radfahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen.
Das Fahrrad des 21-Jährigen wurde für weitere Ermittlungen sichergestellt. Das verunfallte Auto wurde abgeschleppt. Informationen über den entstandenen Sachschaden sind derzeit nicht verfügbar. Der gesamte Kreuzungsbereich war für die Unfallaufnahme gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








