Zwei Motorradfahrer wurden bei einem Unfall auf der L 770 schwer verletzt, als sie in Petershagen-Lahde zusammenstießen. Die Straße war für zwei Stunden voll gesperrt.
Lahde: Verkehrsunfall auf der L 770, Zwei Motorradfahrer schwer verletzt

Petershagen (ost)
Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 770 in Petershagen-Lahde wurden am Pfingstmontag zwei Motorradfahrer schwer verletzt.
Laut Polizei gab es gegen 13:50 Uhr auf der L 770 aufgrund von starkem Verkehr einen erheblichen Stau in Richtung Espelkamp. Ein 36-jähriger Motorradfahrer aus Minden fuhr mit seiner KTM auf der Landstraße und musste im stockenden Verkehr anhalten. Offenbar plante der Mann dann, zu wenden und bog dazu nach links auf den Gegenfahrstreifen ab.
Zur gleichen Zeit näherte sich ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Haselünne ebenfalls mit einer KTM von hinten und schien vorzuhaben, links am Stau vorbeizufahren. Als der Mindener bereits quer auf dem Gegenfahrstreifen war, übersah er laut ersten Ermittlungen den von hinten kommenden Motorradfahrer. Es kam zu einer Kollision, bei der der 61-Jährige mit der Front seines Motorrads seitlich gegen das Fahrzeug des 36-Jährigen prallte.
Beide Motorräder stürzten durch den Zusammenstoß. Die beiden Fahrer erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung vor Ort von Rettungskräften in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Rettungshubschrauber wurde zunächst angefordert und landete auch am Unfallort, aber die Verletzten wurden letztendlich mit Rettungswagen transportiert.
Die beiden Motorräder wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.
Neben mehreren Polizeifahrzeugen waren auch etwa 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Friedewalde und Petershagen an der Unfallstelle tätig. Der Unfallort befand sich ungefähr in der Mitte zwischen der Weser und dem Schleusenkanal Lahde.
Die L 770 blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt, während die Unfallaufnahme lief. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








