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Langenberg: Autofahrer flüchtet vor der Polizei

Ermittlungsverfahren gegen 25-Jährigen eingeleitet. Autofahrer missachtet Anhaltesignale und überholt mehrere Autos.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Langenberg/ Wadersloh/ Beckum (FK) – Am Mittwochabend (09.09., 18.34 Uhr) planten Polizeibeamte, einen weißen VW Golf in Langenberg auf der Rietberger Straße in der Nähe der B55 zu kontrollieren. Das Fahrzeug fuhr in Richtung Lippstadt auf der B55.

Der Fahrer des Autos ignorierte die Haltesignale der Polizei. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer das Fahrzeug erheblich. An der Kreuzung zum Allerbecker Weg überholte er mehrere Autos und nutzte teilweise den Gegenverkehr.

Später fuhr er auf die Liesborner Straße. Auch hier fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit.

Die Beamten brachen vorerst die Verfolgung des Fahrzeugs ab, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Kurz darauf wurde das Auto im Rahmen der Ermittlungsmaßnahmen an der Wohnadresse eines 25-jährigen Waderslohers entdeckt.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft und einem Richter wurden der Golf, die Handys des 25-Jährigen und eines Verwandten sowie der Führerschein des Tatverdächtigen beschlagnahmt.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Wadersloher eingeleitet und sucht Zeugen. Wer kann weitere Informationen über die Fahrt des Mannes geben? Wer kann Hinweise zu anderen Insassen im Auto geben? Während der Untersuchung meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und berichtete von einem beinahe Unfall des weißen Golfs in Beckum. Der Fahrer des Autos soll auch mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein.

Hinweise und Informationen nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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