In Velbert führten Ordnungsdienst und Polizei gemeinsame Kontrollen durch, um Verstöße gegen das Gesetz zu bekämpfen. Dabei wurden illegale Aktivitäten festgestellt und Maßnahmen ergriffen.
Langenberg: Gemeinsame Kontrollen zur Bekämpfung der Straßen- und Jugendkriminalität

Velbert (ost)
In Velbert führten der städtische Ordnungsdienst und die Polizei am Freitag (5. Juni 2026) im Rahmen ihrer Zusammenarbeit und des Projekts „zOOm“ gemeinsame Kontrollen zur Bekämpfung von Straßen- und Jugendkriminalität durch.
Von 17 Uhr am Freitag bis 1 Uhr am Samstag (6. Juni 2026) kontrollierten sie mehrere Personen und Jugendgruppen in den Stadtteilen Velbert-Langenberg und Velbert-Neviges. Außerdem wurden vier Kioske und zwei Cafés überprüft. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt:
Bei einem Kiosk in Velbert-Langenberg stellten die Einsatzkräfte neben lokalen Verstößen fest, dass hier Alkohol ohne die erforderliche Konzession ausgeschenkt wurde. Es wurde auch ein Verfahren wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit eingeleitet.
Im Kiosk trafen die Beamten auch auf einen 50-jährigen Velberter. Da gegen den Deutschen ein Haftbefehl vorlag (zwei Jahre und sechs Monate wegen Drogenhandels), wurde er festgenommen und ins Gefängnis gebracht.
Auch in zwei anderen Kiosken wurden Verstöße festgestellt: Hier wurde ebenfalls ohne die erforderliche Konzession Alkohol ausgeschenkt, außerdem wurden Verfahren wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz eingeleitet. Insgesamt beschlagnahmten die Einsatzkräfte bei den Kontrollen 303 illegale Packungen mit „Snus“, 168 Lachgas-Kartuschen und 67 illegale Vapes.
Insbesondere am Busbahnhof in Velbert-Neviges konnten die Beamten durch aufklärende Maßnahmen und Personenkontrollen mehrere Jugendgruppen antreffen und sich ein Bild von deren Zusammensetzung machen. Bei einer dieser Kontrollen stellten die Einsatzkräfte bei einem 17-jährigen Deutschen ein verbotenes Tierabwehrspray sicher.
All diese Erkenntnisse fließen nun in die weitere Bewertung der Lage durch die Polizei und den Ordnungsdienst ein – weitere gemeinsame Schwerpunkteinsätze dieser Art sind geplant.
Was bedeutet das „zOOm-Projekt“?
Die Abkürzung „zOOm“ steht für „Zielorientierte operative Maßnahmen“ und ist ein Projekt zur Kriminalitätsbekämpfung der Kreispolizeibehörde Mettmann. Das Konzept ist an die Zoom-Funktion einer Kamera angelehnt: Mit dieser Funktion können Situationen und Motive genauer betrachtet und in den Fokus gerückt werden. Im Rahmen von zOOm werden verschiedene Viertel und Stadtteile des Zuständigkeitsbereichs der örtlichen Polizeiwachen und Sonderdienste besonders intensiv polizeilich überwacht.
Quelle: Presseportal








