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Langenfeld: Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl und EC-Karten-Betrug

Die Polizei sucht nach zwei Tatverdächtigen, die nach einem Taschendiebstahl und EC-Kartenbetrug in Köln-Mülheim mehrere Hundert Euro abgehoben haben.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Langenfeld / Leverkusen / Köln (ost)

Die Polizei Mettmann sucht nach einem Diebstahl mit anschließendem EC-Kartenbetrug nach zwei Verdächtigen auf den Fotos und bittet um Mithilfe.

Das folgende Ereignis fand statt:

Am 15. Oktober 2025 stahlen bisher unbekannte Täter einem 55-jährigen Kölner in einer Gaststätte in Köln-Mülheim die Brieftasche. Noch am selben Abend wurden mit der Debitkarte mehrere Transaktionen getätigt – um 18:09 Uhr in einer Drogerie in der Stadtgalerie in Langenfeld und um 20:26 Uhr an einer Tankstelle an der Stixchestraße in Leverkusen. Der entstandene Schaden belief sich auf mehrere hundert Euro.

Die Einkäufe mit der Debitkarte wurden von Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Polizei veröffentlicht nun auf Anordnung eines Richters die Bilder aus den Kameras und fragt:

Kennt jemand die beiden abgebildeten Personen oder kann die Polizei bei den Ermittlungen unterstützen?

Die Fahndungsfotos sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter dem folgenden Link verfügbar:

https://polizei.nrw/fahndung/193250

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Langenfeld, die mit den Ermittlungen betraut ist, unter der Rufnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle von Taschendiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Trotz einer Zunahme der Fälle konnten mehr Fälle im Jahr 2023 gelöst werden, nämlich 2.725 im Vergleich zu 1.980 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant, mit 1.633 Verdächtigen im Jahr 2022 und 1.897 Verdächtigen im Jahr 2023. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer und 6.757 Frauen. 16.655 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. 18.722 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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