In den vergangenen Tagen registrierte die Polizei im Kreis Mettmann Verkehrsunfallfluchten, bei denen mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden.
Langenfeld: Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Kreis Mettmann (ost)
In den letzten Tagen wurden im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten gemeldet:
Am Sonntagnachmittag, dem 3. Mai 2026, kollidierte ein unbekanntes Auto mit einem 8-jährigen Mädchen auf einem Fahrrad. Das Mädchen fuhr gegen 16:30 Uhr auf der Wilhelmstraße in Richtung Ellenbeek. Als sie die Danziger Straße überqueren wollte, wurde sie von einem schwarzen Auto angefahren. Die Autofahrerin wollte von der Wilhelmstraße in die Danziger Straße abbiegen und übersah dabei das vorfahrtsberechtigte Mädchen. Das Mädchen verlor die Kontrolle über ihr Fahrrad und wurde leicht verletzt.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, verließ die Fahrerin des schwarzen Kleinwagens den Unfallort.
Die Rettungskräfte brachten das Mädchen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass es sich bei dem flüchtigen schwarzen Kleinwagen mit dem Kennzeichen für den Kreis Mettmann (ME) um einen „MINI-Cooper“ handeln könnte.
Die Fahrerin wird wie folgt beschrieben:
Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath unter der Telefonnummer 02058 9200-6180 jederzeit entgegen.
Am Montagmorgen, dem 27. April 2026, fuhr eine 82-jährige Opel Corsa-Fahrerin gegen 8 Uhr die Straße „Am Strauch“ in Hilden entlang. Nach eigenen Angaben bemerkte sie anschließend einen frischen Schaden an der vorderen rechten Stoßstange, der nur auf der Straße „Am Strauch“ entstanden sein könnte.
Die Frau wandte sich an die Polizeiwache Hilden. Sie konnte jedoch kein spezifisches Ereignis benennen. Die Polizei überprüfte die geparkten Autos an der Straße „Am Strauch“, fand jedoch keine entsprechenden Schäden.
Der Schaden am grauen, 20 Jahre alten Opel Corsa wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizei in Hilden unter der Telefonnummer 02103 898-6410 jederzeit entgegen.
Zwischen 15 Uhr am Dienstag, dem 28. April 2026, und 11 Uhr am Mittwoch, dem 29. April 2026, wurde ein grauer Porsche Carrera 911 am Heck beschädigt, der an der Hausnummer 20 am Götscher Weg in Langenfeld geparkt war. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne den geschätzten Schaden von rund 5.000 Euro zu regulieren.
Von Donnerstagabend, dem 30. April 2026, bis Freitagmittag, dem 1. Mai 2026, wurde ein geparkter Ford Focus an der Katzbergstraße beschädigt. Der Fahrer hatte sein Auto in Richtung Monheim am Rhein am rechten Fahrbahnrand über Nacht abgestellt. Als er am Freitagmittag gegen 12:20 Uhr zurückkam, entdeckte er frische Lackkratzer an der hinteren linken Seite. Der Unfallverursacher war bereits geflohen, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 1.500 Euro.
Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegen.
Am Donnerstag, dem 30. April 2026, fuhr ein Mann auf einem E-Scooter ein Kind an und flüchtete dann in Richtung Brandenburger Allee, ohne seine Daten anzugeben. Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr auf dem Steglitzer Platz in Monheim am Rhein, als ein vierjähriges Kind mit seiner Mutter auf dem Gehweg ging und von einem herannahenden E-Scooter-Fahrer von hinten angefahren wurde. Der Junge stürzte und wurde leicht verletzt. Der Fahrer des E-Scooters war etwa 1,85 Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt und trug eine schwarze Kappe, schwarz-rot-weiße Schuhe sowie ein schwarzes T-Shirt mit weißem Aufdruck auf dem Rücken. Außerdem hatte er eine blaue Einkaufstüte dabei.
Hinweise nimmt die Polizei in Monheim am Rhein unter der Telefonnummer 02173 9594-6350 jederzeit entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








