Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Langerwehe: Zug bleibt auf freier Strecke liegen

Feuerwehr betreut gestrandete Fahrgäste nach technischem Defekt. Zwei Fahrgäste wurden untersucht, alle konnten sicher umsteigen.

Beide Züge
Foto: Presseportal.de

Düren (ost)

Am gestrigen Tag in den frühen Abendstunden wurde die Feuerwehr Düren gerufen, um dem Notfallmanager der Deutschen Bahn auf der Bahnstrecke zwischen Düren und Langerwehe zu helfen. Ein Regionalzug war dort aufgrund eines technischen Defekts auf freier Strecke stecken geblieben und konnte nicht weiterfahren.

Als der Vorfall passierte, waren etwa 200 Passagiere im Zug. Aufgrund des technischen Problems war der Zug ohne Strom, was dazu führte, dass die Klimaanlage nicht mehr funktionierte. Die Passagiere waren schon seit einiger Zeit im stehenden Zug, als die Feuerwehr um Hilfe gerufen wurde.

Gemeinsam mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde die Situation zuerst untersucht. Die Feuerwehr schickte Einsatzkräfte in den Zug, um sich um die Passagiere zu kümmern und ihren Zustand zu überprüfen. Außerdem wurden Getränke an die Passagiere verteilt. Gleichzeitig wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, indem die Türen des Zuges geöffnet wurden, um für eine bessere Luftzirkulation zu sorgen.

Zwei Passagiere wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch nach der Untersuchung weiterhin im Zug bleiben.

Die Deutsche Bahn organisierte einen Ersatzzug, in den die Passagiere auf freier Strecke sicher umsteigen konnten. Die Feuerwehr begleitete die Passagiere während des gesamten Umstiegs und half bei der geordneten Evakuierung in den bereitgestellten Zug, der dann die Fahrt fortsetzen konnte.

Es waren etwa 30 Feuerwehrleute aus Düren im Einsatz, der Einsatzleitdienst der Feuerwehr, der Rettungsdienst, der leitende Notarzt und die Organisatorische Leitung Rettungsdienst. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und dem Notfallmanager der Deutschen Bahn verlief gut koordiniert und reibungslos.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die Anzahl der Schwerverletzten bei 11.172 und die Anzahl der Leichtverletzten bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24