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Leichenfund in Marxloh/Beeck, Festnahme eines Tatverdächtigen

Ein 23-jähriger Mann wurde in Marxloh festgenommen, im Verdacht des Totschlags an einer Frau in Beeck. Der Tatverdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Polizeibeamte in Duisburg haben am Freitagnachmittag (27. Februar) einen 23-jährigen Mann in einem Wohnhaus in Marxloh verhaftet. Er wird verdächtigt, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein, die am 24. Februar in einem Waldstück in Beeck gefunden wurde. Wir haben berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6223831

Bei der Festnahme durchsuchten die Beamten eine Wohnung und beschlagnahmten unter anderem das Handy des Mannes. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde er am heutigen Samstag (28. Februar) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt, der den Verdacht des Totschlags prüft. Er befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Das Ergebnis der DNA-Analyse liegt jetzt vor: Die Tote wurde am 23. Januar als vermisst gemeldet.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und die Auswertung der Spuren und Beweismittel dauern an.

Journalisten können sich ab Montag (2. März) mit Rückfragen an die Staatsanwaltschaft Duisburg wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden und 518 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Zahl auf 470 Fälle, wobei 443 Fälle gelöst wurden und 671 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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