Eine Sicherheitsfirma alarmierte die Polizei nach einem Einbruchsalarm in der Nacht. Täter flüchteten ohne Beute, Sachschaden geschätzt.
Leichlingen: Einbruch in Kiosk

Leichlingen (ost)
In der Nacht zum Freitag (21.08.) wurde die Polizei von einer Sicherheitsfirma alarmiert, nachdem ein Angestellter um 01:36 Uhr einen Alarm erhalten hatte. Es wurde gemeldet, dass ein Kiosk in der Straße Am Bahnhof angegriffen wurde.
Als die Beamten kurz darauf am Tatort eintrafen, entdeckten sie eine eingeschlagene Fensterscheibe am Kiosk. Augenzeugen berichteten den Polizisten, dass sie zuvor mehrmals lautes Poltern aus Richtung des Kiosks gehört hatten, gefolgt von einem Knall.
Die Zeugen sahen dann mehrere Personen in Richtung des Bahnhofs flüchten. Einer der Verdächtigen trug eine Maske und war mit einem Fahrrad unterwegs. Es wird angenommen, dass die Täter nicht in den Verkaufsraum gelangten und keine Beute machten. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
Die Polizei hat eine Strafanzeige erstattet und Spuren gesichert. Hinweise zu diesem Vorfall und den flüchtigen Personen nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen. (ch)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2.344 Männer im Jahr 2022 und 2.614 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








