Polizei entdeckt mehrere Verkehrsverstöße in Bad Oeynhausen: ein Jugendlicher mit manipuliertem Roller, ein Drogentest bei einem Autofahrer und ein weiterer Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis.
Leingarten: Verkehrsverstöße bei Kontrollen festgestellt

Bad Oeynhausen (ost)
(DM) Während der Durchführung von Verkehrskontrollen stellten Polizeibeamte am Donnerstagmorgen im Stadtgebiet von Bad Oeynhausen mehrere Verkehrsverstöße innerhalb kurzer Zeit fest.
Um 07:40 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 15-jährigen Bad Oeynhausener auf einem Aprilia Motorroller auf der Straße „In der Wiehwisch“/“Im Leingarten“. Das grüne Versicherungskennzeichen am Fahrzeug war bereits seit dem 01.03.2026 ungültig. Zudem erreichte der Roller eine Geschwindigkeit von weit über 45 km/h. Da das Kleinkraftrad normalerweise nur eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h haben sollte, besteht der Verdacht auf eine technische Manipulation. Der Jugendliche hatte zwar eine Fahrerlaubnis, diese galt jedoch nicht für das gefahrene Fahrzeug. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verstoßes gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ermittelt. Der Roller wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt.
Nur kurze Zeit später, um 08:00 Uhr, stoppten Polizeibeamte auf der Wittekindstraße einen 30-jährigen Bad Oeynhausener mit einem blauen BMW im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Während der Kontrolle wurden Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt. Ein Drogentest verlief positiv. Der Mann musste daraufhin auf der Polizeiwache Bad Oeynhausen eine Blutprobe abgeben. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wird gegen ihn erstellt.
Um 09:00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte an der Kreuzung Eidinghausener Straße / Mindener Straße (B61) einen 28-jährigen Autofahrer aus Stadthagen, der mit einem schwarzen BMW unterwegs war. Auch bei ihm zeigten sich drogentypische Ausfallerscheinungen. Es stellte sich zudem heraus, dass das Auto zur Entstempelung ausgeschrieben war und der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Dem Mann wurde im Krankenhaus Bad Oeynhausen eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Kennzeichen entstempelt und die Zulassungsbescheinigung sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und 2023 57.879. Von den Verdächtigen waren 2022 49.610 männlich und 6.757 weiblich, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen verzeichnet, was 0.59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Fälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Fälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








