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Leingarten: Verkehrsverstöße bei Kontrollen festgestellt

Polizei entdeckt mehrere Verstöße bei Verkehrskontrollen in Bad Oeynhausen. Jugendlicher ohne gültige Versicherung und manipuliertem Roller erwischt.

Foto: unsplash

Bad Oeynhausen (ost)

(DM) Während Verkehrskontrollen stellten Polizeibeamte am Donnerstagmorgen im Stadtgebiet von Bad Oeynhausen mehrere Verkehrsverstöße in kurzer Zeit fest.

Um 07:40 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 15-jährigen Bad Oeynhausener auf einem Aprilia Motorroller auf der Straße „In der Wiehwisch“/“Im Leingarten“. Das grüne Versicherungskennzeichen am Fahrzeug war seit dem 01.03.2026 abgelaufen. Der Roller erreichte eine Geschwindigkeit weit über 45 km/h, obwohl die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 45 km/h beträgt. Es besteht der Verdacht einer technischen Manipulation. Obwohl der Jugendliche eine Fahrerlaubnis besaß, war diese nicht für das geführte Fahrzeug gültig. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verstoßes gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ermittelt. Der Roller wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt.

Nur kurz danach, um 08:00 Uhr, stoppten Polizeibeamte auf der Wittekindstraße einen 30-jährigen Bad Oeynhausener mit einem blauen BMW im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Während der Kontrolle wurden Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt. Ein Drogentest verlief positiv. Der Mann musste daraufhin auf der Polizeiwache Bad Oeynhausen eine Blutprobe abgeben. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wird gegen ihn erstattet.

Um 09:00 Uhr überprüften Einsatzkräfte an der Kreuzung Eidinghausener Straße / Mindener Straße (B61) einen 28-jährigen Autofahrer aus Stadthagen, der mit einem schwarzen BMW unterwegs war. Auch bei diesem Fahrer wurden drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt. Zudem war das Fahrzeug zur Entstempelung ausgeschrieben und der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Dem Mann wurde im Krankenhaus Bad Oeynhausen eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Kennzeichen entstempelt und die Zulassungsbescheinigung sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren 51099 Verdächtige männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen knapp darunter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13559, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3764 aus, was 0.59% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556792, was 87.36% entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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