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Lengerich: Holperdorp, Verkehrsschilder manipuliert

Unbekannte haben in Holperdorp ein Verkehrsschild abmontiert und an anderer Stelle wieder angebracht, was zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führte.

Foto: unsplash

Lienen (ost)

In Holperdorp haben Unbekannte an der Kreuzung Holperdorp/Holperdorper Straße (K30/K31) ein Verkehrszeichen, das auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung hinweist, abgebaut und an einem anderen Ort wieder angebracht. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Das Schild begrenzte die Geschwindigkeit vor einer Kurve auf 50 km/h. Es wurde entfernt und etwa 100 Meter weiter auf einem anderen Abschnitt platziert. Dadurch entstand für die Verkehrsteilnehmer der Eindruck, dass sie auch in der Kurve weiterhin mit 70 km/h fahren dürfen, wie es vor dieser Stelle erlaubt ist. Glücklicherweise kam es trotz der erheblichen Gefährdung nicht zu Unfällen.

Auf der beliebten Motorradstrecke in Holperdorp gab es in den letzten Tagen weitere Straftaten. Unbekannte hängten Plakate an der Holperdorper Straße auf, auf denen ein Fahrverbot für Motorradfahrer ab dem 1. April angekündigt wurde. Zudem wurden Verkehrszeichen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h aufgestellt, obwohl dort keine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt. Auch in diesen Fällen ermittelt die Polizei.

Zusätzlich wurden große rote Kreuze am Straßenrand ohne Genehmigung aufgestellt.

Im Zuge der Ermittlungen werden Zeugen gesucht. Personen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich bei der Wache in Lengerich unter der Telefonnummer 05481/9337-4515 zu melden.

Die Polizei betont erneut, dass das Entfernen oder Manipulieren von Verkehrszeichen eine erhebliche Gefahr für Verkehrsteilnehmer darstellt. Diese Handlungen sind Straftaten, die von der Polizei im Kreis Steinfurt konsequent verfolgt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, also 2,13%. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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