Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Letmathe: Ohne Fahrerlaubnis und Drogen am Steuer

Ein 38-jähriger Iserlohner wurde zweimal innerhalb von zwei Tagen am Steuer erwischt, ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen wurde am Donnerstagmittag in Letmathe ein 38-jähriger Iserlohner von der Polizei am Steuer eines Autos erwischt, obwohl er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Es besteht erneut der Verdacht, dass er unter dem Einfluss verschiedener Drogen stand. Er wurde zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt Blutproben entnahm. Der 38-jährige erhielt weitere Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss, die Halterin des Fahrzeugs wegen Zulassens der Fahrt ohne Fahrerlaubnis. Die Polizeibeamten sicherten den Fahrzeugschlüssel, um weitere Straftaten zu verhindern.

Am Abend bemerkte eine Polizeistreife in der Altstadt ein Fahrzeug, das deutlich zu schnell fuhr und mehrmals stark beschleunigte. Die Polizeibeamten stoppten den Fahrer in der Rahmenstraße. Aufgrund verschiedener Auffälligkeiten brachten sie ihn zur Abgabe einer Blutprobe zur Wache. Der 40-jährige Iserlohner zeigte zudem einen griechischen Führerschein vor. Da er schon lange in Deutschland lebt, hätte er diesen eigentlich umschreiben lassen müssen. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass ihm bereits der deutsche Führerschein entzogen wurde und kein neuer beantragt wurde. Bereits im April wurde er wegen desselben Vergehens angezeigt. Deshalb erhielt der Mann nun zwei weitere Anzeigen: wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinfluss. Der Halter des Fahrzeugs erhielt Anzeige Nr. 3 wegen Zulassens einer Fahrt ohne Fahrerlaubnis. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag bei 49.610 im Jahr 2022 und stieg auf 51.099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 6.757 im Jahr 2022 und 6.780 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24