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Letmathe: Raser aus dem Verkehr gezogen

Die Polizei führte gestern Radarkontrollen in Iserlohn durch. 86 Fahrer waren zu schnell unterwegs, darunter ein Spitzenreiter mit 48 km/h.

Foto: unsplash

Iserlohn (ost)

Am gestrigen Tag führte die Polizei in der Stadt Iserlohn Radarkontrollen durch. Insgesamt wurden an drei Messstellen 707 Fahrzeuge überprüft. 86 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Die erste Überprüfung fand zwischen 12:00 Uhr und 13:40 Uhr auf der Oestricher Straße statt. Von den 120 gemessenen Fahrzeugen überschritten 18 Fahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h innerhalb der Ortschaft. Sie erhielten ein Verwarngeld. Der schnellste Fahrer war ein Auto aus dem Kreis, das mit 48 km/h erfasst wurde. Ab 13:55 Uhr verlagerten die Einsatzkräfte ihre Kontrolle zur Brinkhofstraße in Letmathe. Dort passierten bis 15:30 Uhr 260 Fahrzeuge die Radaranlage. Es wurden 41 Verwarnungen ausgesprochen und drei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Auch hier fiel ein einheimisches Auto besonders negativ auf: Es fuhr mit 53 km/h durch die 30-Zone innerorts. Die letzte Kontrolle des Tages fand zwischen 15:45 Uhr und 18:05 Uhr auf der Schirrnbergstraße in Leckingsen statt. An der Messstelle außerhalb der Ortschaft wurden 327 Fahrzeuge erfasst. 22 Fahrer erhielten ein Verwarngeld. Zwei Fahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Der höchste Wert des Tages wurde von einem auswärtigen Auto mit Hildesheimer Kennzeichen erreicht. Es fuhr mit 78 km/h bei erlaubten 50 km/h durch die Messstelle. Am Dienstag wurden an keiner der Kontrollstellen Fahrverbote verhängt. Die Polizei kündigte an, die Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet konsequent fortzusetzen, um das Tempo zu senken. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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