Ein großflächiger Stromausfall im Westen der Innenstadt löste einen Einsatz von über 150 Feuerwehrkräften aus. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.
Letmathe: Stromausfall nach Brand einer 10-kV-Station

Iserlohn (ost)
Um 10:55 Uhr erhielt der Löschzug der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit der Löschgruppe Stadtmitte einen Alarm für ein Brandereignis in einer 10-kV-Station in der Gerichtstraße. Beim Ankunft bestätigte sich die Situation.
Gleichzeitig kam es zu einem umfassenden Stromausfall im westlichen Teil der Innenstadt. Betroffen waren unter anderem beide Iserlohner Krankenhäuser. Zur gleichen Zeit löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebs in der Iserlohnerheide aus. Durch den Stromausfall kam es zu Betriebsstörungen und anschließend zu einem Brand, bei dem die Löschgruppen Bremke, Letmathe, Sümmern, Drüpplingsen und Leckingsen eingesetzt wurden.
Sofort wurde an der Feuerwache eine Technische Einsatzleitung (TEL) mit Führungskräften der Berufs- & Freiwilligen Feuerwehr eingerichtet. Auch dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr wurden einberufen. Der Stab erhielt Unterstützung von einem Fachberater des THW und der Sondereinheit Funk. Um die kritische Infrastruktur sicherzustellen, wurden mehrere Notstromkomponenten nach Iserlohn angefordert. Einheiten des THW, die Feuerwehr Hagen und Teile des Katastrophenschutzes der Feuerwehr des Märkischen Kreises wurden eingesetzt. Zusätzlich wurden alle Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet besetzt.
Die Brandbekämpfung und Sicherungsmaßnahmen in der Gerichtstraße dauerten bis etwa 14:00 Uhr an. Wir erhielten Unterstützung von der Berufsfeuerwehr Hagen und der Werkfeuerwehr Bakelite, die mit speziellen Löschmitteln vor Ort waren. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte an allen Einsatzstellen beteiligt. Während des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Beide konnten nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus entlassen werden, sind jedoch vorübergehend nicht einsatzfähig.
Gegen 14:45 Uhr wurde die Stromversorgung wiederhergestellt und die Maßnahmen der Feuerwehr konnten schrittweise zurückgenommen werden.
Quelle: Presseportal








