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Leverkusen: EU-Waldbrandeinheit nach Serbien geschickt

Deutsche Einsatzkräfte unterstützen örtliche Behörden bei der Bekämpfung von Waldbränden in Serbien. Feuerwehrkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie Fachberater und Versorgungseinheiten sind im Einsatz.

Foto: Unsplash

Leverkusen (ost)

Das EU-Feuermodul GFFF-V DE1 reist zu einem internationalen Einsatz nach Serbien. Dort sollen sie den örtlichen Einsatzkräften bei der Bekämpfung von Waldbränden helfen. Neben den Feuerwehrkräften aus Nordrhein-Westfalen gehören auch Einsatzkräfte aus Niedersachsen zum deutschen Einsatzverband. Die Einheit wird durch Fachberater von der Hilfsorganisation @fire unterstützt, die auf Naturkatastrophen spezialisiert sind, sowie eine Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Entsendung erfolgt auf Anfrage der serbischen Behörden über das EU-Katastrophenschutzverfahren. Deutschland stellt das gemeldete Waldbrandmodul des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Dies ist bereits der sechste Auslandseinsatz für das Modul, das seit 2019 im europäischen Katastrophenschutzverfahren gemeldet ist. Die Einheit wurde allein in diesem Jahr bereits zur Unterstützung bei Waldbränden in den Niederlanden und Spanien eingesetzt. Außerdem wurde das Modul in der letzten Woche bei den Waldbränden im Kreis Düren eingesetzt. Die Ankunft der Einsatzkräfte wird im Laufe des Montags im Nordwesten Serbiens erwartet. Die konkreten Aufgaben vor Ort und der Einsatzabschnitt werden im weiteren Verlauf der Anreise oder nach der Ankunft in Serbien festgelegt. Das Europäische Katastrophenschutzverfahren verfügt über spezialisierte Waldbrandmodule zur Bewältigung großflächiger Waldbrände. Diese können bei Bedarf kurzfristig innerhalb der Europäischen Union (Beitrittskandidat) mobilisiert und in betroffene Gebiete entsandt werden. Die entstehenden Einsatzkosten werden vom Bund gemeinsam mit der Europäischen Union getragen. Die operative Koordinierung erfolgt durch das GMLZ des BBK in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Bonn und den zuständigen Stellen der Europäischen Union.

Von der Feuerwehr Leverkusen sind drei Feuerwehrkräfte mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug und einem Katastrophenschutz Löschfahrzeug an diesem Einsatz beteiligt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus (2,13%). 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht (0,59%). Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Von den Unfällen fanden 55.296 innerorts statt (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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