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Leverkusen: Polizei bittet um Hinweise nach Unfall

Ein Audi A6 verunfallte in Langenfeld, Fahrer und Insassen flohen. Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.

Symbolbild: Polizeiermittlungen
Foto: Presseportal.de

Langenfeld (ost)

Früh am Montagmorgen, dem 12. Januar 2026, verlor der Fahrer eines Audi A6 in Langenfeld die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen schweren Unfall. Die Insassen flüchteten vom Unfallort und der Fahrer entkam unerkannt. Die Polizei führt Ermittlungen durch und bittet um Hinweise.

Der Vorfall ereignete sich folgendermaßen, basierend auf bisherigen Informationen:

Um 4 Uhr fuhr ein unbekannter Fahrer eines Audi A6 mit Neusser Kennzeichen die Kölner Straße in Richtung Leverkusen entlang. Bei Hausnummer 78 verlor er aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug bei einem Überholmanöver und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte er unter anderem mit einem Mast, was zu schweren Schäden am Audi führte und ihn fahruntüchtig machte.

Nach dem Unfall flüchteten sowohl der Fahrer als auch die drei anderen Insassen zu Fuß vom Unfallort über die Kölner Straße in Richtung Leverkusen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei und die Einsatzkräfte konnten drei Insassen in der Nähe des Tatorts stellen.

Der beschädigte Audi wurde abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat ein Verfahren eingeleitet und führt Ermittlungen an der Adresse des Fahrzeughalters durch. Bisher konnte der Fahrer jedoch noch nicht eindeutig identifiziert werden.

Die Polizei fragt:

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Informationen zum Fahrer oder zum Unfallhergang geben? Hinweise werden von der Polizei Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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