Unbekannte drangen durch Loch in Wand in leerstehendes Geschäft ein, um Juweliergeschäft zu erreichen. Polizei sucht Zeugen für Vorfall in Erftstadt-Liblar.
Liblar: Zeugensuche nach Einbruch in Juweliergeschäft

Erftstadt (ost)
Unbekannte haben ein Loch in eine Wand gebohrt
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem oder mehreren Unbekannten, die am Samstag (11. April) in leerstehende Geschäftsräume in Erftstadt-Liblar eingedrungen sein sollen. Von dort aus haben sie ein Loch in die Wand gestemmt, um in ein benachbartes Juweliergeschäft zu gelangen.
Die Polizeibeamten des Kriminalkommissariats 22 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
Ersten Informationen zufolge meldete sich gegen 23.50 Uhr ein Zeuge, der verdächtige Geräusche aus dem Geschäft im Einkaufszentrum in Liblar am Holzdamm gehört hatte. Die alarmierten Polizisten entdeckten die aufgebrochene Eingangstür der benachbarten leerstehenden Geschäftsräume. Dort hatten Unbekannte seit etwa 21.45 Uhr ein Loch in die Wand zum Juweliergeschäft gebohrt. Es scheint jedoch, dass sie noch nicht in das Juweliergeschäft eingedrungen waren.
Die Polizeibeamten haben eine Fahndung eingeleitet, Spuren gesichert und eine Strafanzeige erstattet. (rs)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbrüchen im Jahr 2023 – 27061 – liegt Nordrhein-Westfalen damit an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








