Ein 39-jähriger Autofahrer soll andere Verkehrsteilnehmer genötigt und gefährdet haben. Die Polizei sucht Zeugen.
Lichtenau: Gefährdung und Nötigung im Straßenverkehr

Lichtenau-Husen (ost)
Ein 39-jähriger Autofahrer wird verdächtigt, am Mittwochabend, den 03. Juni, auf der Husener Straße in Lichtenau andere Verkehrsteilnehmer durch sein Fahrverhalten genötigt und gefährdet zu haben. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Der Fahrer eines Audi A5, 23 Jahre alt, gab an, gegen 20.00 Uhr auf der Husener Straße in Richtung des Lichtenauer Ortsteils Husen unterwegs gewesen zu sein, als ein grauer BMW M550 mit hoher Geschwindigkeit und Lichthupe von hinten heranraste. Der BMW überholte ihn schließlich und überholte auch noch ein weiteres Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit. Dabei schnitt der BMW-Fahrer das zweite Auto beim Einscheren, wodurch es stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Im Ortsteil Husen verringerte der BMW-Fahrer seine Geschwindigkeit nur minimal. Selbst als drei Personen, eine davon mit Kinderwagen, einen Zebrastreifen überqueren wollten, fuhr er ohne anzuhalten weiter. Dadurch mussten die drei Fußgänger zurückweichen. Ebenso gefährdete er eine Frau in einem Auto, die der BMW-Fahrer in einer Linkskurve überholt haben soll. Die Frau lenkte nach rechts und fuhr über die Bankette.
Der Audi A5-Fahrer alarmierte die Polizei und folgte dem BMW, der dann angeblich regelkonform bis nach Bad Wünnenberg-Haaren fuhr. Die Einsatzkräfte entdeckten den BMW schließlich in der Lupinenstraße. Der Fahrer, ein 39-jähriger Mann aus Bad Driburg-Dringenberg, gab der Polizei eine andere Version der Ereignisse und behauptete, vom Audi-Fahrer genötigt worden zu sein.
Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden. Dies gilt insbesondere für die drei Fußgänger am Zebrastreifen in Husen sowie für weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden bei 3.764 Unfällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








