Heute Vormittag führte die Paderborner Polizei Verkehrskontrollen zur Einhaltung der Anschnallpflicht durch. Es wurden insgesamt 20 Gurtverstöße festgestellt.
Lichtenau: Gurtkontrollen im Kreisgebiet

Kreis Paderborn (ost)
(md) Am heutigen Morgen führte der Verkehrsdienst der Polizei in Paderborn kreisweite Verkehrskontrollen durch, um die Einhaltung der Anschnallpflicht zu überprüfen. An der Grundschule in Lichtenau waren außerdem Beamte des Kommissariats Verkehrsunfallprävention/-opferschutz im Einsatz.
Insgesamt wurden bei den Kontrollen 20 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt.
Während der kreisweiten Kontrollen wurden am Vormittag an verschiedenen Stellen 15 Autofahrerinnen und -fahrer ohne Sicherheitsgurt erwischt. Auch vier Lastwagenfahrer waren unangeschnallt unterwegs. Darüber hinaus befand sich ein Kind unter den nicht angeschnallten Personen, das in einem Kindersitz saß.
Zusätzlich wurden sieben Geschwindigkeitsüberschreitungen von der Polizei geahndet, sowie 10 weitere Verstöße, wie z.B. das Benutzen des Handys am Steuer. Außerdem wurde bei einem E-Scooter-Fahrer ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt.
Die regelmäßigen Kontrollen der Polizei Paderborn sind Teil der Verkehrsstrategie, die seit 2024 umgesetzt wird, um die Sicherheit auf den Straßen im Kreis Paderborn zu erhöhen. Auf Landesebene läuft das Thema Verkehrssicherheit unter dem Hashtag #LEBEN.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








