Täter stach mit Messer zu. Polizei Köln fasst 42-jährigen Tatverdächtigen nach Raubdelikt in Brühl.
Lindenthal: Verdächtiger festgenommen nach räuberischem Diebstahl

Brühl (ost)
Der Angreifer griff mit einem Messer an
Nach einem Raubüberfall am Freitagnachmittag (5. Juni) in Brühl wurde der Tatverdächtige (42) am Montagmittag (8. Juni) von der Polizei Köln in Köln-Lindenthal festgenommen. Der Mann soll auch einen Supermarktmitarbeiter (26) bei dem Raubüberfall schwer verletzt haben, indem er ihn mit einem Messer erstochen hat.
Am Freitag gegen 16 Uhr beobachtete ein Mitarbeiter des Supermarktes in der Lessingstraße, wie ein bisher Unbekannter Waren in seinen Rucksack steckte und ohne zu bezahlen durch den Kassenbereich ging. Als der Verdächtige angesprochen wurde, soll er ein Messer gezogen haben und aus dem Geschäft geflohen sein.
Mehrere Mitarbeiter verfolgten den Mann bis zu einem Spielplatz an der Kreuzung Heinestraße und der Straße „An der Kleistraße“. Dort soll der Unbekannte dem 26-Jährigen mit dem Messer in den Bauch gestochen haben. Während Rettungskräfte und ein Notarzt den Schwerverletzten versorgten und in ein Krankenhaus brachten, startete die Polizei eine Fahndung mit einem Hubschrauber und einem Diensthund nach dem Flüchtigen.
Intensive Ermittlungen der zuständigen Kriminalbeamten der Polizei Rhein-Erft-Kreis führten schließlich zu einem 42-jährigen Mann aus Brühl. Er wird nun in einem Verfahren unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des räuberischen Diebstahls angeklagt. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 450, Schwerverletzte gab es 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








