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Lindlar; Oberbergischer Kreis: Computer gesperrt, Vorsicht vor Cyberkriminellen

Ein Mann aus Lindlar fiel auf einen Trick von Cyber-Kriminellen herein. Er verlor den Zugriff auf sein Online-Banking und sperrte sein Konto.

Foto: Depositphotos

Lindlar; Oberbergischer Kreis (ost)

Am Samstag (10. Oktober) wurde ein Bewohner aus Lindlar Opfer eines Tricks von Cyber-Kriminellen. Während er am Computer saß, erschien plötzlich eine Nachricht auf dem Bildschirm, die besagte, dass sein Computer gehackt worden sei. Um Schäden zu vermeiden, wurde ihm geraten, eine angezeigte Telefonnummer anzurufen. Während des Gesprächs mit einem angeblichen Mitarbeiter von Microsoft loggte sich der 74-Jährige in sein Online-Banking ein und gab eine Push-TAN frei. Danach konnte er nicht mehr auf sein Online-Banking zugreifen. Daraufhin sperrte der 74-Jährige sein Konto und informierte die Polizei. Zum Zeitpunkt der Anzeigeerstattung war noch unklar, ob ein finanzieller Schaden entstanden war.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7.667 auf 8.126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6.623 auf 7.062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4.726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2.336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2.072 im Jahr 2022 und 2.159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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