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Lindlar: Seniorin um fünfstelligen Bargeldbetrag betrogen

Eine 89-Jährige wurde durch einen Schockanruf um einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag gebracht. Der Betrüger forderte weiteres Geld und erkundigte sich zudem nach vorhandenem Gold.

Foto: Depositphotos

Lindlar (ost)

Am Mittwoch (16. September) wurde eine ältere Frau von Betrügern um einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag betrogen.

Um 15:45 Uhr erhielt eine 89-jährige Frau aus Lindlar einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon. Ein Unbekannter informierte sie darüber, dass ihre Enkelin in einen Verkehrsunfall verwickelt war und sich schwer verletzt hatte. Da die Frau darauf bestand, mit ihrer Enkelin zu sprechen, wurde das Gespräch zunächst beendet. Kurz darauf rief die angebliche Enkelin bei der 89-Jährigen an. Die Betrügerin am anderen Ende der Leitung weinte verzweifelt und betonte mehrmals, wie schlecht es ihr ging und dass sie starke Schmerzen hatte.

Nachdem das zweite Telefonat beendet war, klingelte es gegen 16 Uhr an der Tür der älteren Dame. Ein Mann stand vor der 89-Jährigen, der behauptete, im Zusammenhang mit dem Unfall ihrer Enkelin zu sein und betonte mehrmals, dass sie starke Schmerzen hatte und Geld benötigte.

Die Frau übergab daraufhin dem Betrüger einen fünfstelligen Bargeldbetrag. Der Kriminelle war mit dem Betrag nicht zufrieden. Er verlangte mehr Geld und fragte auch nach vorhandenem Gold. Nachdem die Frau dies verneinte, verließ der Mann um 16:15 Uhr die Wohnung.

Die 89-Jährige beschrieb den Abholer als ca. 1,60m-1,70m groß, von normaler Statur und glattrasiert. Der Unbekannte trug eine schwarze Hose und ein schwarzes Jackett.

Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Berliner Straße und der Breslauer Straße. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerhalb geschlossener Ortschaften gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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