Ein 23-Jähriger wurde nach Diebstahl aus einem Auto und versuchtem Wohnungseinbruch vorläufig festgenommen.
Lippe: Diebstahl und Einbruch in Lemgo

Lippe (ost)
In der Kluskampstraße hat eine aufmerksame Zeugin in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15./16.09.2026) kurz nach Mitternacht einen Diebstahl aus einem Auto gemeldet. Sie sah, wie ein Mann die Scheibe eines geparkten BMW einschlug und dann in Richtung Hamelner Straße floh. Es ist noch unklar, was genau aus dem Fahrzeug gestohlen wurde.
Gegen 2.15 Uhr wurde die Polizei erneut in die Kluskampstraße gerufen. Eine Zeugin meldete diesmal einen versuchten Einbruch in eine Wohnung. Offensichtlich handelte es sich um denselben Verdächtigen wie beim vorherigen Vorfall. Der 23-jährige Mann wurde noch vor Ort angetroffen. Er hatte ein gestohlenes Fahrrad bei sich, das beschlagnahmt wurde, und schien unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln zu stehen. Die Polizei nahm den Detmolder vorläufig fest und brachte ihn in Gewahrsam.
Dort leistete der 23-Jährige körperlichen Widerstand gegen die Beamten, sodass er überwältigt und zu Boden gebracht werden musste. Dabei erlitt er leichte Verletzungen, die im Anschluss im Krankenhaus behandelt wurden. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.
Am Mittwoch (16.09.2026) wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt und anschließend unter Auflagen freigelassen. Die Kriminalpolizei führt weitere Ermittlungen durch.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu wurde in einer anderen Region Deutschlands im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen verzeichnet, nämlich 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








