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Lippe: Fahrer flieht vor Polizeikontrolle mit falschen Kennzeichen

Ein 24-jähriger BMW-Fahrer flieht vor der Polizei, überholt vorschriftswidrig und wird schließlich gestoppt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich zu melden.

Foto: unsplash

Lippe (ost)

Am Dienstagnachmittag (11.08.2026) um 17:15 Uhr versuchten Polizeibeamte, einen auffällig tiefen BMW in der Nordstraße zu kontrollieren. Als der 24-jährige Fahrer die Polizei bemerkte, beschleunigte er deutlich und überholte mehrere Fahrzeuge in unerlaubter Weise, beispielsweise über Abbiegespuren. Trotz Aufforderungen des Streifenwagens zum Anhalten fuhr er weiter mit hoher Geschwindigkeit und bog auf den Parkplatz von “Kaufland” ab. Er fuhr über den Parkplatz, ignorierte die wiederholten Anweisungen zum Anhalten aus dem Streifenwagen und achtete nicht auf den Verkehr, während er quietschende Reifen und Schleudern fuhr. Dann bog er rechts in die Siegfriedstraße ab, wo er schließlich durch den starken Verkehr gestoppt wurde. Die Polizeibeamten holten ihn mit Hilfe eines zweiten Streifenteams ein. An seinem Auto waren falsche Kennzeichen angebracht, und das Fahrzeug war nicht versichert.

Der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen, die Kennzeichen wurden sichergestellt. Ihm wurde die Fahrt mit führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen untersagt. Es wurde eine Anzeige wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens erstattet.

Das Verkehrskommissariat bittet Zeugen des Vorfalls sowie andere Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des BMW-Fahrers (blauer 3er BMW-Kombi, mit Beifahrerin) gefährdet wurden, sich telefonisch unter 05231 6090 zu melden. Insbesondere wird die Person gesucht, die mit einem weißen Klein-SUV auf dem Parkplatz bremsen musste, um eine Kollision mit dem BMW zu vermeiden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtunfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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