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Lippe: Führerschein nach Verkehrsunfallfluchten beschlagnahmt

Ein 79-jähriger Rietberger verursachte zwei Verkehrsunfallfluchten, wurde gestoppt und sein Führerschein eingezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 4000 Euro geschätzt.

Foto: unsplash

Lippe (ost)

Um etwa 16:30 Uhr am Freitagnachmittag (30.01.2026) beging ein Rietberger kurz nacheinander zwei Verkehrsunfallfluchten und wurde schließlich von Zeugen gestoppt.

Nach aktuellem Kenntnisstand berührte der 79-jährige Fahrer aus Rietberg mit seinem Lastwagen auf der B 239 den Mercedes eines 70-Jährigen im Gegenverkehr und fuhr einfach weiter. Der Geschädigte versuchte, den Fahrer auf den Unfall aufmerksam zu machen und folgte ihm. Dadurch wurde er Zeuge einer zweiten Verkehrsunfallflucht, bei der der Lastwagen auf der Hauptstraße den Seitenspiegel eines Renault Vans abfuhr. Der Spiegel des Fahrzeugs wurde dabei abgerissen und gegen einen Audi geschleudert. Der Fahrer im Lastwagen fuhr nach Zeugenaussagen weiter, konnte jedoch auf der Schötmarschen Straße von Beteiligten und Zeugen eingeholt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt mindestens 4000 Euro geschätzt. Polizeibeamte beschlagnahmten den Führerschein des 79-Jährigen und untersagten ihm das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen.

Bisher ist nicht bekannt, ob der anthrazitfarbene Audi 6, der nach Zeugenaussagen mit zwei Frauen besetzt war, durch den Aufprall des abgerissenen Spiegels beschädigt wurde. Die Fahrerin wird daher gebeten, sich als mögliche Geschädigte und Zeugin beim Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 05231 6090 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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