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Lippe: Große Personengruppe bedroht Polizei bei Verkehrskontrolle

Eine Streifenwagen-Besatzung traf einen 18-jährigen Autofahrer an, der alkoholisiert war. Eine aggressive Gruppe bedrohte die Beamten während des Einsatzes.

Foto: Depositphotos

Lippe (ost)

In der Brunnenstraße stieß eine Polizeistreife am Dienstagabend (07.04.2026) gegen 22.30 Uhr auf einen 18-jährigen Autofahrer aus Detmold, der mit seinem Ford Fiesta und mehreren Insassen in der Mitte der Straße stand, so dass kein Vorbeikommen möglich war. Die Beamten gingen auf das Fahrzeug zu und sprachen den Fahrer an, dabei bemerkten sie sofort den Geruch von Alkohol. Daraufhin führten sie einen freiwilligen Alkoholtest mit dem 18-Jährigen durch, der positiv ausfiel.

Während des Vorfalls näherte sich eine größere Gruppe von Personen aus Richtung Brunnenwiese der Kontrolle, die offenbar zu dem Fahrer und seinen Begleitern gehörte. Sie stellten sich bedrohlich vor die Beamten, verhielten sich aggressiv, äußerten Beleidigungen und Gewaltandrohungen und schienen ebenfalls stark betrunken zu sein. Die Einsatzkräfte forderten Verstärkung an, um die laute und aufgeheizte Stimmung auf der Straße zu beruhigen.

Drei Männer (22, 22 und 27 Jahre alt) aus der Gruppe zeigten sich besonders unkooperativ und aggressiv gegenüber den Polizisten. Sie beleidigten und bedrohten die Beamten, ignorierten deren Anweisungen und leisteten Widerstand, so dass sie zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt wurden. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Die drei Detmolder wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern, und im Laufe der Nacht wieder freigelassen. Auch der Fahrer des Ford wurde zur Polizeiwache gebracht, um eine Blutprobe zu entnehmen. Sein Führerschein wurde eingezogen. Die Kriminalpolizei und das Verkehrskommissariat führen weiterhin Ermittlungen zu den Vorfällen durch.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792 (87,36%). In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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