Ein unbekannter Täter stiehlt eine Geldbörse und missbraucht die EC-Karte, um Bargeld abzuheben. Die Polizei veröffentlicht ein Foto des Tatverdächtigen.
Lippe: Öffentlichkeitsfahndung in Dörentrup

Lippe (ost)
Im April 2026 hat ein unbekannter Dieb in Dörentrup das Geldbörse einer Frau gestohlen und danach ihre EC-Karte unrechtmäßig benutzt. Mit der Karte hat der Verdächtige Geld an einem Geldautomaten abgehoben. Nach gerichtlicher Anordnung wird nun ein Bild des Verdächtigen veröffentlicht. Der Mann ist ungefähr 60 Jahre alt, ca. 1,85 m groß, von starker Statur, hat graue Haare und trägt eine Brille. Er trug eine dunkelblaue Sportjacke (Adidas) und eine dunkelblaue Steppweste mit beiger Kapuze. Weitere Informationen und die Fotos finden Sie im Fahndungsportal der Polizei NRW unter folgendem Link: https://polizei.nrw/fahndung/205386
Die Polizei bittet um Hinweise zum Verdächtigen oder seinem Aufenthaltsort unter der Telefonnummer (05231) 6090.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 relativ konstant. Im Jahr 2023 waren 1520 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 2072 auf 2159. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








