Ein 86-jähriger Radfahrer wurde von einem LKW erfasst und getötet. Weitere Erkenntnisse zur Kollision und den Beteiligten werden bekanntgegeben.
Lippe: Tödlicher Verkehrsunfall in Lemgo

Lippe (ost)
Am Dienstagnachmittag (15.09.2026) gegen 15.20 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Leopoldstraße/Konsul-Wolff-Straße/Richard-Wagner-Straße ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 86-jähriger Radfahrer von einem Lastwagen erfasst und getötet wurde (wie bereits berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/6352782).
Es gibt mittlerweile weitere Informationen zum Unfall: Sowohl der Radfahrer als auch der 56-jährige Lastwagenfahrer waren auf der Leopoldstraße in Richtung Klinikum unterwegs. Als der Lastwagenfahrer nach rechts in die Konsul-Wolff-Straße abbog, übersah er den Mann aus Lemgo auf dem Fahrradschutzstreifen und kollidierte mit ihm – zunächst schien er dies jedoch nicht zu bemerken. Der Lastwagen zog den eingeklemmten Radfahrer etwa 50 Meter mit, bis er schließlich anhielt.
Leider kam für den 86-Jährigen jede Hilfe zu spät: Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch ein spezielles Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Münster vor Ort, um zu unterstützen. Die Kreuzung blieb bis ungefähr 20.50 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.
Während der Unfallaufnahme ließ ein 38-jähriger Bewohner seine private Drohne über dem Unfallort steigen, um Bild-/Videoaufnahmen des Verkehrsunfalls und des Leichnams zu machen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Drohne samt Speicherkarte: Der Mann wird nun wegen der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen strafrechtlich verfolgt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








