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Lippe: Trunkenheitsfahrt und Widerstand gegen Polizeibeamte

Eine 29-jährige Autofahrerin wurde in Lemgo kontrolliert, saß alkoholisiert am Steuer und wehrte sich vehement gegen polizeiliche Maßnahmen. Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Lippe (ost)

Früh am Freitagmorgen (06.03.2026) wurde eine 29-jährige Autofahrerin auf der Herforder Straße von Polizisten kontrolliert. Sie saß offensichtlich betrunken am Steuer und leistete später heftigen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Ein Streifenwagen bemerkte den Fiat gegen 02:15 Uhr. Das Fahrzeug fuhr ungewöhnlich langsam und knapp am Streifenwagen vorbei. Bei der Verkehrskontrolle wurde Alkoholgeruch festgestellt. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an.

Auf der Polizeiwache weigerte sich die Lemgoerin, sich der ärztlichen Blutentnahme zu unterziehen. Die Probe wurde gegen ihren Willen entnommen. Ihr Führerschein wurde eingezogen. Strafanzeigen wegen Trunkenheit am Steuer und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte werden erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, wobei 63352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56367 Verdächtige, darunter 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57879 Verdächtige, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen mit einer ähnlich hohen Anzahl an Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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