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Lippstadt: Betonklötze bei Unfall auf der A 2 verteilt

Vier Personen verletzt, Staulänge von 12 km, Sperrung der linken Fahrstreifen bis 16:00 Uhr.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 2- Gütersloh- Am Montagnachmittag, dem 23.02.2026, kippten bei einem LKW-Unfall auf der A 2 Betonteile auf beide Fahrtrichtungen. Vier Personen erlitten leichte Verletzungen.

Ein 23-jähriger Fahrer eines Sattelzugs mit Anhänger aus Lippstadt fuhr gegen 16:25 Uhr auf der A 2 in Richtung Dortmund. Zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und der Ausfahrt Gütersloh verlor er aufgrund eines Reifenplatzers die Kontrolle über den mit Betonteilen beladenen Muldenkipper. Das Fahrzeug kollidierte mit dem Kia einer 46-jährigen Frau aus Bergneustadt und dann mit der Mittelschutzplanke. Der LKW kippte auf die linke Seite und kam zum Liegen, wobei sich die Ladung auf beiden Fahrspuren der A 2 verteilte.

Eine 64-jährige Fahrerin eines Ford Tourneo aus Stadthagen, die in Richtung Hannover unterwegs war, konnte nicht mehr ausweichen und stieß gegen eines der Betonelemente. Sie und ihre 19-jährige Beifahrerin sowie der 23-jährige Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen, die in Krankenhäusern ambulant behandelt wurden.

Die Richtungsfahrbahn Hannover musste während der Unfallaufnahme gesperrt und der Verkehr an der Ausfahrt Gütersloh umgeleitet werden. Der maximale Stau betrug 12 km in Richtung Hannover. Auf der Richtungsfahrbahn Dortmund konnte der Verkehr an der Unfallstelle auf dem Seitenstreifen und einer Fahrspur vorbeigeleitet werden.

Nachdem der Sattelzug wieder aufgerichtet worden war, konnte er abgeschleppt werden. Ein Abschleppunternehmen transportierte auch den nicht mehr fahrbereiten Ford ab. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr aufgefangen und die Fahrbahn von der Autobahnmeisterei gereinigt.

Derzeit sind in beiden Fahrtrichtungen noch jeweils die linken Fahrstreifen gesperrt. Voraussichtlich wird dies bis zur Instandsetzung der Mittelschutzplanke noch bis 16:00 Uhr dauern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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