Ein Fahrradgeschäft in Lippstadt wurde zweimal von Einbrechern heimgesucht, die hochwertige Fahrräder im sechsstelligen Bereich stahlen.
Lippstadt: Einbrecher erbeuten 30 Fahrräder

Lippstadt (ost)
Ein Fahrradladen in der Straße „Am Mondschein“ in Lippstadt wurde am vergangenen Wochenende zweimal von bisher unbekannten Einbrechern heimgesucht.
Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag (31. Mai), der zweite in der Nacht zum Montag (1. Juni). Die Vorgehensweise war in beiden Fällen anscheinend gleich: Die Täter gelangten durch einen zuvor aufgeschnittenen Zaun auf das Gelände und kamen vermutlich mit Hilfe einer Mülltonne auf das Dach des Gebäudes. Dort zerstörten sie zwei Lichtkuppeln. Auf bisher ungeklärte Weise entwendeten die Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen insgesamt etwa 30 hochwertige Fahrräder aus dem Laden, die einen Gesamtwert im sechsstelligen Bereich haben.
Die Kriminalpolizei hat Spuren am Tatort gesichert und sucht nun nach Zeugen, die Informationen zu den Einbrüchen geben können. Personen, die verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02941/91000 bei der Polizeiwache in Lippstadt zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








