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Lippstadt: Erneute Zerstörung eines Zigarettenautomaten

In Lippstadt wurde erneut ein Zigarettenautomat gesprengt. Anwohner hörten einen lauten Knall und sahen Trümmerteile mehrere Meter weit geschleudert.

Foto: Depositphotos

Lippstadt (ost)

In der Nacht zum Freitag (8. Mai) wurde in Lippstadt erneut ein Zigarettenautomat gesprengt.

Anwohner vernahmen gegen 2:40 Uhr einen lauten Knall und beobachteten daraufhin, wie ein Zigarettenautomat an der Erwitter Straße explodierte. Das Gerät wurde durch die Detonation komplett zerstört. Trümmer und Zigarettenschachteln wurden über mehrere Meter hinweg geschleudert.

An dem Ort des Geschehens, in der Nähe eines Pizza-Imbisses, wurden zwei Personen gesichtet. Eine wurde als dünn und groß beschrieben, die andere als eher klein (ca. 1,70 Meter). Beide flüchteten auf E-Scootern in Richtung Südertor. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.

Die Polizei ermittelt im Zusammenhang mit der Sprengung auch wegen Unterschlagung. Augenzeugenberichten zufolge hielt kurz nach der Tat ein schwarzer Audi in der Nähe des Tatorts an, aus dem zwei junge Männer ausstiegen, die anscheinend mehrere Schachteln Zigaretten eingesammelt und dann davongefahren sind. Ob die Männer mit der Explosion in Verbindung stehen oder nur zufällig am Tatort waren, wird derzeit untersucht.

Personen, die Informationen zur Sprengung oder den flüchtigen Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02941/91000 bei der Polizeiwache in Lippstadt zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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