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Lippstadt: Flucht vor der Polizei – 34-Jähriger festgenommen

Ein Mann versuchte in Lippstadt vor der Polizei zu flüchten, wurde aber festgenommen. Er kollidierte mit einer Katze und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Foto: Depositphotos

Lippstadt (ost)

Ein Mann im Alter von 34 Jahren versuchte in der Nacht zum Freitag (27. Februar) in Lippstadt zu fliehen, zuerst mit einem Auto und dann zu Fuß vor der Polizei. Jedoch war sein Versuch erfolglos: Er wurde festgenommen.

Ein Polizeiwagen wollte gegen 1 Uhr einen schwarzen Mercedes CLK und den Fahrer, der von der Nußbaumallee in die Curiestraße fuhr, kontrollieren. Plötzlich bog er jedoch nach rechts in die Piccard-Straße ab und beschleunigte stark. Die Beamten verfolgten ihn und beobachteten, wie der Mercedes-Fahrer extrem gefährlich und rücksichtslos durch das dortige Wohngebiet fuhr.

Am Kreuzungsbereich Brehmweg / Piccard-Straße kollidierte das Auto mit einer weißen Katze, die durch den Zusammenstoß starb. Kurz danach schaltete der Fahrer alle Lichter aus. Als er auf der Curiestraße in Richtung Otto-Hahn-Straße fuhr, versuchten die Beamten, den Mercedes mit ihrem Streifenwagen zu überholen. Der Fahrer lenkte plötzlich nach links, um das Polizeifahrzeug abzudrängen. Nur durch starkes Bremsen konnten die Beamten eine Kollision verhindern.

Auf der Otto-Hahn-Straße bog das flüchtige Auto in eine Sackgasse ab. Auf einem Fußgängerweg kurz vor der Lottnerstraße kam der Mercedes schließlich zum Stillstand. Der Fahrer stieg aus und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Kurz darauf stürzte der Flüchtige, sodass die Beamten ihn einholen und festnehmen konnten.

Der 34-jährige, der der Polizei bekannt ist und keinen Führerschein hat, wurde zur Polizeiwache in Lippstadt gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss gefahren war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Die Polizei beschlagnahmte den Mercedes und zwei Mobiltelefone. Im Auto wurden unter anderem Brandbeschleuniger, Einbruchswerkzeug und eine Sturmhaube gefunden. Ob der 34-Jährige möglicherweise vorher weitere Straftaten begangen hat, wird ebenso wie die Frage, wie er in den Besitz des Mercedes gelangt ist, Gegenstand der laufenden Ermittlungen sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Gebieten ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt wurden und 68.000 Personen leichte Verletzungen erlitten.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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