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Lippstadt: Haftbefehl nach Ladendiebstahl festgenommen

Ein Mann wurde nach einem Ladendiebstahl festgenommen, bei dem er Taschen im Wert von 700 Euro gestohlen hatte und bereits per Haftbefehl gesucht wurde.

Foto: Depositphotos

Hennef (ost)

Am Mittwoch (28. Januar) wurde die Polizei gegen 15:00 Uhr zu einem Ladendiebstahl in einem Geschäft für Parfüm und Kosmetik an der Frankfurter Straße in Hennef gerufen.

Ersten Informationen zufolge hat ein Mann mehrere Taschen im Gesamtwert von etwa 700 Euro gestohlen und ist dann zu Fuß aus dem Laden geflohen. Eine Mitarbeiterin des Parfümgeschäfts und eine Zeugin, die den Vorfall bemerkt hatte, nahmen die Verfolgung auf. Während der Flucht ließ der Verdächtige das gestohlene Gut fallen und versuchte weiterhin zu entkommen.

Die alarmierten Polizisten konnten den Mann aufhalten und kontrollieren. Es stellte sich heraus, dass der 28-jährige Verdächtige aus Lippstadt aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Betrugs gesucht wurde.

In seinem Rucksack fanden die Beamten weitere gestohlene Waren. Es handelte sich um Strickjacken im Wert von etwa 200 Euro, die einem nahegelegenen Bekleidungsgeschäft zugeordnet werden konnten. Die gestohlenen Gegenstände wurden den Geschäften zurückgegeben.

Die Polizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Zudem leiteten sie Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des zweifachen Ladendiebstahls ein. (Re)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Besorgniserregend ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Obwohl die Mordraten in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, ist die Region immer noch nicht diejenige mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, was bei 470 Fällen liegt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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