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Lippstadt: Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall

Polizei sucht nach unbekanntem Täter, der eine Tankstelle überfallen hat. Bitte um Hinweise aus der Bevölkerung.

Foto: Depositphotos

Lippstadt (ost)

Nach einem schweren Raubüberfall auf eine Tankstelle an der Bahnhofstraße in Lippstadt am 18.01.2026 ersucht die Polizei die Öffentlichkeit um Unterstützung bei der Suche nach dem bisher unbekannten Täter.

Der Vorfall ereignete sich an einem Sonntagabend gegen 19:25 Uhr. Ein vermummter Mann betrat den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohte die anwesende Angestellte unverzüglich mit einer schwarzen Schusswaffe. Unter Vorhalt der Waffe forderte er die Herausgabe von Bargeld. Die Mitarbeiterin übergab daraufhin einen dreistelligen Geldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß. Es wurde niemand verletzt.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen und umfangreicher Ermittlungen konnte der Täter bisher nicht gefasst werden.

Beschreibung des Täters:

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Tat, den Täter oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tankstelle zur Tatzeit haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02941/91000 oder bei jeder Polizeidienststelle entgegen.

HINWEIS ZUR SICHERHEIT:

In Notfällen wählen Sie die Notrufnummer 110. Da der Gesuchte möglicherweise bewaffnet ist, informieren Sie unbedingt die Polizei und sprechen Sie den Tatverdächtigen nicht an!

Fotos des Tatverdächtigen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW verfügbar: https://polizei.nrw/fahndung/201839

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfälle in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1355 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Raubüberfällen mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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