Ein zehnjähriges Mädchen wurde beim Überqueren der Straße von einem Radfahrer angefahren. Der Radfahrer flüchtete und wird nun gesucht.
Lippstadt: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall

Lippstadt (ost)
Am Dienstag, den 15.09.2026, ereignete sich gegen 07:00 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem zehnjährigen Mädchen und einem unbekannten Radfahrer in der Straße “Am Weinberg” in Lippstadt.
Das Mädchen fuhr mit seinem Fahrrad auf dem rechten Gehweg der Straße “Am Weinberg” in Richtung der Straße “Am Stadtpark”. An der Kreuzung hielt es zunächst an, schaute in beide Richtungen und überquerte dann die Straße, nachdem es einen PKW passieren ließ.
Das Mädchen gab an, dass es in der Mitte der Straße war, als es mit einem Radfahrer kollidierte, der von links kam. Das Mädchen stürzte und verletzte sich leicht am linken Handgelenk, auch das Fahrrad wurde beschädigt.
Nach dem Zusammenstoß stürzte der unbekannte Radfahrer nicht, sondern sagte nur “Oh Scheiße” und fuhr weiter. Er passierte die Grundschule und fuhr dann in unbekannte Richtung davon.
Das Mädchen beschrieb den Radfahrer als männlich, etwa 18 bis 20 Jahre alt und mit lockigem Haar. Es gibt keine genauere Beschreibung des Mannes oder seines Fahrrades.
Das Mädchen sagte aus, dass der Radfahrer während der Fahrt auf sein Handy schaute und mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zu dem unbekannten Radfahrer geben können.
Hinweise nimmt die Polizei in Lippstadt unter der Telefonnummer 02941 91000 oder in jeder Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten waren 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








