In der Nacht zum 21. September 2026 wurden drei Tatverdächtige in Lippstadt vorläufig festgenommen. Sie werden verdächtigt, für versuchte Einbrüche in ein Café und ein Vereinsheim verantwortlich zu sein.
Lippstadt: Verdächtige festgenommen nach Einbrüchen

Lippstadt (ost)
In der Nacht vom 21. September 2026 wurde versucht, in das Café “Im Grünen Winkel” in Lippstadt einzubrechen. Es wurden auch Einbruchsspuren an einem angrenzenden Carport und am Vereinsheim des Marinevereins Lippstadt entdeckt.
Um 23:45 Uhr sah der Verantwortliche des Gebäudes auf den Überwachungskameras mehrere vermummte Personen auf dem Gelände. Die Kameras wurden gedreht oder aus ihrer Halterung entfernt.
An der Café wurde eine beschädigte Seitentür festgestellt. Eine Glasscheibe über dem Türschloss war eingeschlagen worden. Die Tatverdächtigen konnten die Tür jedoch nicht öffnen, da weitere Sicherungen angebracht waren. Es gab auch Aufbruchsspuren an einem angrenzenden Carport.
Am Vereinsheim des Marinevereins wurde ebenfalls eine beschädigte oder entfernte Fensterscheibe entdeckt. Es scheint, dass ein Raum betreten wurde, aber eine verschlossene Zwischentür verhinderte weiteres Eindringen in das Gebäude.
Ob die später festgenommenen Personen auch für den Einbruch im Vereinsheim verantwortlich sind, wird weiter ermittelt. Es wurden keine Gegenstände gestohlen.
Die Polizei durchsuchte die betroffenen Gebäude. Die Suche am Tatort verlief zunächst erfolglos.
Bei einer weiteren Fahndung entdeckten Polizeibeamte gegen 03:50 Uhr an der Rixbecker Straße drei verdächtige Personen. Sie trugen dieselbe Kleidung wie die Verdächtigen auf den Videoaufzeichnungen. Bei einer Person wurden auch passende Handschuhe gefunden.
Die drei Personen sind ein 23-jähriger Slowene, ein 19-jähriger Marokkaner und eine 16-jährige Italienerin. Alle drei leben in Lippstadt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn wurden sie vorübergehend festgenommen.
Bei der ersten Befragung gestanden zwei Personen weitere Einbrüche, unter anderem im 1-Euro-Shop in Lippstadt am 18.09.2026.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Beteiligung der drei Personen an den einzelnen Taten, dauern an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 23528 Fällen im Jahr 2022 auf 27061 Fälle im Jahr 2023. Im Jahr 2022 wurden 3385 Fälle gelöst, während im Jahr 2023 3616 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 im Jahr 2022 auf 3069 im Jahr 2023. Davon waren 2344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








